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CFD-Handel – Einstieg in das spezielle Termingeschäft Spartipp Finanzen 05.09.2016 00:14

CFD-Handel – Einstieg in das spezielle Termingeschäft

Hinter der Abkürzung CFD, die englische Bezeichnung für Contracts for Difference, verbirgt sich eine besondere Ausprägung des Termingeschäftes mit Wertpapieren. Dieser hochspekulative Handel mit Wertanlagen findet dabei außerhalb der klassischen Börsen statt.

Die Grundidee des CFD-Geschäftes ist das Spekulieren auf steigende und fallende Kurse von Aktien, Indizes, Rohstoffe, Währungen und Staatsanleihen. Im Unterschied zu einer klassischen Wertanlage ist man bei dem CFD-Handel nicht im Besitz der betreffenden Wertanlage. Diese wird nicht erworben, sondern es wird nur auf die mögliche Kursentwicklung von einem bestimmten Ausgangskurs gesetzt. Einen Anspruch auf Dividenden oder Stimmrechte existiert ebenfalls nicht.

Mit begrenztem Kapitaleinsatz große Basiswerte bewegen

Daher wird der CFD-Handel auch als Differenz- oder Hebelgeschäft bezeichnet. Um eine Position im Rahmen des CFD-Handels zu eröffnen, muss der Käufer nur einen prozentualen Anteil des Basiswertes aufbringen.

Dieser Wert wird als sogenannter Margin umschrieben. Dies Betrag muss seitens des Käufer aufgebracht werden, da der Handel direkt mit dem Anbieter stattfindet und das Risiko der Bonität unmittelbar besteht. Der Käufer ist somit in der Lage, mit einem begrenzten Kapitaleinsatz dennoch größere Basiswerte zu bewegen.

Wird die Kursentwicklung richtig eingeschätzt, kann der Käufer bereits vom geringen Kursveränderungen profitieren. Entwickelt sich hingegen der vorhergesagte Kurs nicht in die gewünschte Richtung, ist das eingesetzte Kapital verloren. Dennoch gibt es einige Möglichkeiten, das eigene Risiko zu begrenzen.

So kann beispielsweise bereits im Vorfeld festgelegt werden, dass bei Erreichen eines bestimmten Kurses die Anteile verkauft werden. Professionelle Handelsplattformen bietet noch weitere Instrumente zur Begrenzung des Risikos. Idealerweise sollte sich jeder Anleger bereits im Vorfeld ausgiebig mit der Materie beschäftigen und seine Geschäfte nur über eine seriöse Handelsplattform abwickeln. Wer mehr erfahren will, sollte sich an einen kompetenten Partner wenden.

Der CFD-Handel ist ein hochspekulatives Geschäft

So lassen sich zumindest größere Verluste vermeiden und das Risiko lässt sich auf ein gewisses Maß begrenzen. Dennoch ist der CFD-Handel ein hochspekulatives Geschäft, bei dem der gesamte Verlust des eingesetzten Kapitals drohen kann. Im schlechtesten Fall muss sogar noch zusätzliches Kapital nachgelegt werden, wenn es beispielsweise zu plötzlichen Kurssprüngen kommt. Die möglichen Verluste sind dabei nicht auf die eigenen Einlagen begrenzt. Im umgekehrten Fall können in kürzester Zeit beträchtliche Gewinne erzielt werden.

Grundsätzlich sollte nur der erfahrene Anleger zum CFD-Handel greifen. Somit ist diese Spekulationsform nicht für jeden Anleger wirklich geeignet. Zumal die Verluste auch weiteres Vermögen betreffen können. Auch wenn die teilweise beachtlichen Gewinne für viele Anleger äußerst attraktiv erscheinen, sollte ein Anleger nur in den CFD-Handel einsteigen, wenn er über eine ausreichende Kapitaldecke verfügt.