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Spartipp Finanzen 25.10.2018 23:27

David gegen Goliath, FinTech gegen Filialbank


Menschen wie auch die meisten Tiere leben in Gemeinschaften zusammen und jeder spezialisiert sich auf etwas anderes. Um trotzdem von allem profitieren zu können, wird getauscht. Über die Geschichte der Menschheit lassen sich verschiedene Dinge als Tauschobjekte finden, von Tier gegen Getreide über etwas Nützliches gegen etwas Schönes bis hin zu moderneren Zeiten mit Geld gegen Ware oder Dienstleistung. Eine entscheidende Rolle spielen dabei die Banken.

Das Wort geht auf den Tisch zurück, an dem Geldwechsler saßen, die schon früh die Möglichkeiten erkannten, finanzielle Dienstleistungen zu bieten. Mit den Jahrhunderten entwickelte sich daraus eine richtige Wirtschaft. Sparkonten wurden eingeführt, die für sicherer gehalten wurden als der Sparstrumpf unter der Matratze. Mit diesem Geld konnte die Bank nun selbst Geschäfte tätigen oder es verleihen und mit den Zinsen einen Verdienst einstreichen. In heutigen Zeiten findet alles nun immer mehr digital statt, weshalb es wenig verwunderlich ist, dass Bankgeschäfte immer häufiger kein reales Geld mehr erfordern. Die Zeiten, in denen Sie mit der Lohntüte die Runde machten und den Rest in der Filiale eingezahlt haben, sind vorbei.

Modernisierung im Finanzsektor

Doch seit einiger Zeit steckt der Bankensektor in der Krise. Der Anfang hierfür liegt wohl in der Finanzkrise von 2008. Aus einem Zusammenspiel verschiedener Faktoren, die sich für Personen ohne tiefgehende wirtschaftliche Kenntnisse nicht unbedingt problemlos erschließen, ist den meisten bewusst, dass die großen Banken sich „verspekuliert“ haben. Geld von Anlegern war verloren, Staatsbankrott und jahrelange Sparprogramme waren die Folge dieser Krise. Die EZB hält an der Sparpolitik voraussichtlich noch bis 2019 fest und belässt den Leitzins auf dem historischen Tief von 0 Prozent. Dementsprechend können auch die Banken ihren Kunden nicht viel bieten. Die Unternehmen selbst benötigen nicht gerade geringe Summen, um das Tagesgeschäft am Laufen zu halten, die Mitarbeiter zu entlohnen und die Miete für die Filialen zu entrichten. Aber sind Filialen überhaupt noch nötig? Schon seit längerer Zeit wurde vermehrt auf SB-Terminals gesetzt und alle Überweisungen oder Auszahlung, die an der Kasse vorgenommen wurden, erhielten eine zusätzliche Gebühr. Je nach Gegend sollte man allerdings lieber nicht mitten in der Nacht am SB-Terminal Geld abheben, sondern eher zu üblichen Öffnungszeiten der Banken. Mit der Einführung von Online-Banking lassen sich viele Aspekte persönlicher Finanzen auch zu jeder beliebigen Zeit und bequem von Zuhause aus erledigen.

Einstieg der Neuen

Jetzt betritt ein neuer Mitspieler den Finanzmarkt: FinTech-Start-ups. Die Abkürzung steht für Finanztechnologie und so agieren diese Finanzdienstleister mit technologischen Entwicklungen, teilweise sogar Innovationen. Ziel ist es in den meisten Fällen, diese technischen Möglichkeiten auf den Finanzmarkt anzuwenden und auch für Privatkunden verfügbar zu machen. Es gibt keine Filialen, alles läuft über Online-Banking ab und bei Fragen steht Ihnen meist ein Telefonkundenservice, in vielen Fällen aber auch ein Chat zur Verfügung. Auch in Deutschland setzen sich immer mehr Anbieter durch, beispielsweise können Sie bei Comdirekt () die üblichen Bankgeschäfte tätigen: ein Girokonto für die täglichen Geschäfte, ein Wertpapierdepot als Geldanlage und die Möglichkeit, einen Kredit aufzunehmen. Alles, was eine „normale“ Bank anbietet, finden Sie auch hier.

Vorteil oder Nachteil

Der größte Vorteil ist recht klar zu erkennen: Auch wenn die Grundbedürfnisse der Kunden gleichgeblieben sind, lassen sich die einzelnen Transaktionen bei FinTechs schneller, häufig auch einfacher und rund um die Uhr durchführen. So können Sie beispielsweise über die Banking-App Geld transferieren, ohne mühsam einen TAN-Rechner hervorzusuchen. Hier liegen bei einigen Kunden natürlich auch die Bedenken: Sicherheit. Da alles nur virtuell stattfindet, ist es viel weniger greifbar und immer wieder gibt es Nachrichten über Datenlecks, Phishing und Hackerangriffe.

Antwort der Etablierten

Der deutsche FinTech-Markt gehört inzwischen zu den größeren auf der Welt, mehr als 340 Unternehmen sind aktiv. Wie reagieren nun die etablierten Banken darauf? Je nach Bankgruppe werden unterschiedliche Strategien gefahren. Alle Banken bieten inzwischen allerdings Online-Banking an, dies ist zum einen über das Kundenportal auf der Webseite möglich, zum anderen häufig auch über eine App. Da die großen Finanzinstitute auch noch über ausreichende Investitionsmittel verfügen, werden einige FinTechs einfach aufgekauft oder man investiert und vereinbart eine Beteiligung, so hat man den „Feind“ unter Kontrolle und kann dabei ebenfalls verdienen. Andere Banken kooperieren immerhin mit FinTechs, während wieder andere schlicht abwarten. Welche dieser Strategien davon nun letztendlich erfolgreich ist, bleibt abzuwarten. Kunden haben jetzt jedoch eine größere Wahlmöglichkeit, einen Finanzdienstleister auszusuchen, der zu ihnen und den jeweiligen Anforderungen oder Wünschen passt.


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